Verschiedene Theroien zu Tränen wurden am Mittwoch innerhalb einer wissenschaftlichen Arbeit der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in München vorgestellt. Statistisch belegt ist immerhin, dass Frauen bis zu 64 Mal im Jahr weinen, Männer hingegen höchstens 17 Mal. Allerdings existiert dieser Unterschied nicht von kleinauf, er bildet sich erst mit den Jahren heraus. Bis zum 13. Lebensjahr weinen Jungen und Mädchen etwa gleich häufig. Dies belegt nach Ansicht der DOG, der wissenschaftlichen Gesellschaft der Augenärzte, dass Weinen vor Freude, Trauer oder Zorn erlernt ist.
Frauen aber nicht nur häufiger, sondern auch „länger, dramatischer und herzzerreißender“, wie Elisabeth Messmer, Autorin der Studie, betont. Männer lassen zwei bis vier Minuten lang die Tränen laufen, Frauen dagegen sechs Minuten. Auch die Anlässe sind verschieden: Frauen weinen am ehesten, wenn sie sich unzulänglich fühlen, vor schwer lösbaren Konflikten stehen oder wenn sie sich vergangener Lebensepisoden erinnern. Männer hingegen weinen häufig aus Mitgefühl oder wenn die eigene Beziehung gescheitert ist.
Quelle: Rheinische Post/AFP
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Hätten sie einen Wunsch frei und könnten einmal in den Körper eines Hollywood-Stars schlüpfen, wären Frauen laut einer Umfrage am liebsten Julia Roberts und Männer verwandelten sich in Bruce Willis. Bei denjenigen Frauen in Deutschland, für die ein Körpertausch in Frage käme, liegt Roberts mit 24 Prozent klar vor Demi Moore (14 Prozent) und Jennifer Aniston (13 Prozent), wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Gala“ ergab. Von zehn vorgeschlagenen „Tausch-Wunschobjekten“ am wenigsten beliebt sind demnach Gwyneth Paltrow und Sharon Stone mit jeweils drei Prozent.
Die deutschen Männer entschieden sich mit 19 Prozent vorrangig für Actionstar Willis, gefolgt von Will Smith (17) und Brad Pitt (13 Prozent). Die hinteren Ränge bei zehn angegebenen Stars belegten der britische Popstar Robbie Williams mit vier sowie Ashton Kutcher mit drei Prozent.
Quelle: AFP, 18.3.2009
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„Männer suchen Dates, doch Frauen wollen nur reden“, zu diesem Schluss kommt ein Forschungsteam der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Die Arbeitsgruppe hatte das Verhalten der Nutzer und die Selbstdarstellung von Studierenden in StudiVZ untersucht. Frauen geht es auf der deutschen Plattform für soziale Kontakte unter Studierenden vorrangig um den Austausch mit ihren Bekannten und Freunden.
Männer hingegen suchen in erster Linie nach neuen Online-Bekanntschaften und schauen gern in „fremde“ Profile. Das führt zu Unterschieden in der Selbstdarstellung: Frauen nutzen dazu Profilbilder, personenbezogene Angaben und geben kund, zu welchen Interessengruppen sie gehören. Männer sind schweigsamer und verbergen ihre Identität, um Neugier zu wecken.
Geleitet von Dr. Elizabeth Prommer gingen zehn Studierende des Studiengangs Medienwissenschaft: „Analyse, Ästhetik, Publikum“ der Frage nach, wie sich die Motive und Strategien bei der Selbstdarstellung von Frauen und Männern unterscheiden. Dazu führten die Projektteilnehmer zwei Gruppendiskussionen mit ausgewählten Nutzern der Online-Plattform studiVZ durch. Von 1210 Befragten an den Potsdamer Hochschulen sind 1021 Studierende dort eingetragen.
Aus: www.heise.de, 18.2.09
Kategorien: Frauen · Männer
Dass Gesichter etwas über die Persönlichkeit verraten, ist bekannt. Doch schottische Forscher haben überraschende Unterschiede bei den Geschlechtern entdeckt: Während der Charakter den Frauen ins Gesicht geschrieben ist, sind Männergesichter so aussagekräftig wie das Antlitz einer Schaufensterpuppe.
Männer verstehen die Frauen nicht? Sie müssten ihnen nur ins Gesicht sehen. Das jedenfalls legt eine Studie nahe, die Psychologen der Universität Glasgow jetzt veröffentlichten. Demnach steht Frauen ihr Charakter für fast jedermann lesbar im Gesicht geschrieben, der Männerwelt dagegen spricht ihre Persönlichkeit so gut wie nie aus der Miene heraus.
Die Forscher hatten tausend Leser des britischen „Newscientist“-Magazins gebeten, ihre Passfotos einzusenden und ihren Charakter in einem Fragebogen zu beschreiben: Je nachdem, wie humorvoll, glücklich, religiös, vertrauenswürdig sich die Einsender selbst einschätzten, wurden sie in Gruppen sortiert, nach Männern und Frauen getrennt. Anschließend mischten die Forscher die Fotos, sodass jeder der vier Charaktere elektronisch viele neue Kunstgesichter verpasst bekam: das kleine Näschen verschmolz mit dem markanten Haken zum gemittelten Riechorgan, die buschige Braue über der tiefen Höhle zum düster-verdunkelten Gesamtausdruck. Anschließend die Frage an 6500 Leser im Internet: Sehen Sie diesen Kunstgesichtern ihren Charakter an?
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Ergebnis: Die Frauengesichter erwiesen sich für die Befragten als leserlich wie ein Kinder-Comic: 70Prozent der Teilnehmer fanden das Glücksgesicht auf Anhieb, 73 Prozent landeten einen Volltreffer bei der Religiosität, und ebenfalls die Mehrheit lag bei der Vertrauenswürdigkeit richtig. Nur Witz und Humor waren in den weiblichen Gesichtern kaum zu erkennen.
Die Überraschung kam mit der Begutachtung der Männergesichter: Die Herren der Schöpfung waren emotional so aussagekräftig wie Schaufensterpuppen.
„Dass das Gesicht ein Fünkchen über die Persönlichkeit verrät, ist nicht neu“, sagt Studienleiter Rob Jenkins, „erstaunt hat uns der Unterschied zwischen den Geschlechtern aber schon.“ Undurchsichtiger Mann, offensichtliche Frau – was heißt das fürs Leben? Nicht viel, denn wenn es drauf ankommt, gilt ein anderes Naturgesetz: Liebe macht blind.
Quelle: Die Welt, 17.2.
Kategorien: Frauen · Männer
Fitness-Wahn, Hungerkuren, Schönheitsoperationen – ein gutes Aussehen wird für junge Menschen in Baden-Württemberg immer wichtiger. Fast 20 Prozent der unter 30-Jährigen würden dafür sogar ein Gesundheitsrisiko eingehen.
Favoriten der Frauen: Fettabsaugen und Nase korrigieren
Bei den Frauen sind typische Schönheitsoperationen wie das „Fettabsaugen“ und „Korrekturen der Nase“ besonders beliebt. Fast jede zehnte Befragte könnte sich einen solchen Eingriff vorstellen. Eine Brustvergrößerung kommt für fünf Prozent der Frauen in Frage. Die derzeit viel diskutierten Schönheitsoperationen am Genitalbereich sind in Baden-Württemberg noch kein Thema. „Gut, dass sich die Menschen im Land nicht durch jede neue Schönheitsnorm unter Druck setzen lassen“, so DAK-Landeschef Saur.
Männer – Gute Figur ohne Gesundheitsrisiko
Auffällig bei der Schönheits-Umfrage ist ferner, dass besonders die Männer bei ihren Frauen eine gute Figur machen möchten und nicht umgekehrt. Für 67 Prozent ist das besonders wichtig, während es „nur“ 58 Prozent der Frauen im Bezug auf ihren Partner bestätigen. Trotzdem sind die Männer im Land skeptischer, was Schönheitsoperationen angeht. Für 84 Prozent kommen sie generell nicht in Frage. Am ehesten wäre für das starke Geschlecht noch eine Korrektur der Nase (vier Prozent) und Fettabsaugen (drei Prozent) denkbar.
Quelle: Untersuchung der DAK
Kategorien: Frauen · Männer